Arbeitseinsatz Hegmatten

Es war ein etwas trüber Tag, als wir uns frühmorgens am HB Zürich trafen. In Oberwinterthur angekommen, mussten wir eine Viertelstunde laufen, um zu unserem Naturschutzgebiet in der Hegmatte zu gelangen.

Wenn der Mensch hinter den Büschen Windschutz sucht, fliegen leider weniger Singvögel als sonst an schönen Oktober Tagen. Der einzige windstille Ort war das Naturschutzgebiet, dadurch waren immer viele Leute am Arbeiten. Trotz allem fanden wir einige coole Arten! Am Morgen riefen Baumpieper, und später zogen noch späte Mauer- und Alpensegler durch. Sie waren zwar etwas weit entfernt und durch mehrere Schichten von Nieselregen und Dunst fast nur als Silhouetten erkennbar – die Stimmung war aber eindrücklich! Im Schlick neben dem Bach fanden sich zudem die Fussabdrücke einer Bekassine, nicht ein alltäglicher Anblick. Mit einem Habicht, einigen Sperbern und Baumfalken kam aber auch noch etwas Greifvogel-Zug zustande!

Bei den Singvögeln kamen dann doch noch einige Feldlerchen, Wiesenpieper, Schafstelzen, Buchfinken, Bluthänflinge zusammen!

Wie gewöhnlich lässt die Zugaktivität im Verlaufe des Tages etwas nach, sodass wir heute sogar entschieden, früher Feierabend zu machen. Es war wieder ein spannender Arbeitseinsatz mit Rechen und Aufräumen des geschnittenen Naturschutzgebietes, sodass auch nächstes Jahr wieder Tiere und Pflanzen hier ihren bekannten Lebensraum wieder finden können! Bis in einem Jahr!