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Arbeitseinsatz Hegmatten

Mit dem Zug fuhren wir nach Oberwinterthur und von dort liefen wir etwa 20 Minuten zum Naturschutzgebiet Hegmatten. Wie jeden Herbst treffen wir uns dort für den Arbeitseinsatz. Da am Morgen früh noch viele Singvögel zogen, beobachteten wir alle und konnten schon viele coole Arten wie Wiesenpieper, Feldlerche und sehr viele Buchfinken entdecken. Das Wetter war kalt und windig weshalb die meisten ins Naturschutzgebiet gingen und mit dem Rechen begannen. Bei den Teichen flogen 2 Bekassinen auf und sogar eine Wasserralle hielt sich im Schilf auf! 
Dieses Jahr hatte das Grünwerk schon vieles zusammengerecht, dadurch waren wir früh fertig und konnten uns wieder 100% auf die Zugvögel konzentrieren. Der Regen des Vortags machte sich bemerkbar, es zogen sehr viele Buchfinken (ca. 10‘802 gesamt) und Stare (ca. 6890 gesamt). Das Highlight des Morgens war ein kleiner Trupp Heidelerchen und ein rufend überfliegender Rotkehlpieper! Mit einigen Fichtenkreuzschnäbeln, Kernbeissern, Bluthänflingen, Rohrammern, Girlitzen, Bergfinken, vielen Singdrosseln, Bachstelzen, Feldlerchen, Erlenzeisigen und einigen Gebirgsstelzen sowie Heckenbraunellen wurde uns definitiv nicht langweilig.
Während dem Mittagessen zeigte sich ein Schwarzkehlchenmännchen sehr schön im Brachstreifen. Nach dem Mittag wurde der Greifvogelzug viel besser und wir konnten sogar eine Kornweihe beobachten, die direkt über uns ihre Kreise gezogen hat (achter Nachweis für die Hegmatten). Ein Wanderfalke zeigte sich auch mehrmals, vermutlich der selbe. Wenig später packten wir unsere Sachen zusammen, weil wir schon ein bisschen früher fertigmachten. Wie jedes war war es wieder ein unvergessliches Erlebnis und wir sehen uns nächstes Jahr wieder.