Wir trafen uns um 7:10 am Hauptbahnhof und sind dann nach Rapperswil gefahren. Dort angekommen liefen wir über den Holzsteg. Dabei sahen wir, neben zahlreichen Tafel- und Reiherenten, vier Eiderenten-Männchen und Schwarzhalstaucher. Ein Teil der Gruppe konnte zudem auch noch eine junge Steppenmöwe ausmachen. Etwas später entdeckten wir einen grösseren Trupp Schellenten, die sich gut beobachten liessen.


Anschliessend gingen wir an der Strasse entlang zum Bahnhof zurück, wo uns eine Moorente und eine Brandgans erwarteten, und fuhren anschliessend mit dem Zug nach Lachen. Dort angekommen begaben wir uns zum Hafenbecken, wo uns ein Rothalstaucher im Prachtkleid erfreute. Wir liefen weiter in Richtung Lachener Aahorn, am Turm vorbei entlang des Flüsschens. Am Seeufer erspähten wir einen Alpenstrandläufer in einem Trupp von Kiebitzen. Auf den Kiesbänken ganz vorne machten wir unsere Mittagspause.


Nachdem alle etwas gegessen hatten liefen wir weiter, ins Nuolener Ried. Nebst einigen Kiebitzen und zwei Feldlerchen war nicht besonders viel los, weshalb wir zügig in Richtung Buebenbadi weitergingen. Noch auf dem Weg dorthin flogen grosse Trupps von Tauchenten über unsere Köpfe. Kaum vorne angekommen, konnten wir sogar ein Zwergsäger Weibchen entdecken und gut durch die Fernrohre beobachten.
Da die Ringschnabelente in Wollishofen bereits an diesem Tag gemeldet wurde, beschlossen wir auf mehrfachen Wunsch, schon einen Zug früher zurückzunehmen und dafür am Zürichsee einen kurzen Stopp einzulegen. Die Ringschnabelente haben wir, zu unserer Freude, sehr schnell gefunden. Leider wurde sie von einem kleinen Boot etwas von uns weggescheucht. Das hielt uns aber nicht davon ab, zahlreiche Fotos dieses seltenen amerikanischen Gasts zu schiessen. Lange konnten wir nicht bleiben, um rechtzeitig am Treffpunkt zu sein. Der ganze Tag war schönes Wetter und die Temperaturen haben auch mitgespielt.






