Montag, 13. Juli
Heute war der erste Tag des Lagers. Wir haben uns um 11 Uhr in Heerbrugg getroffen, um unsere Velos abzuholen und sind dann zu unserem Lagerplatz gefahren. Nach dem Mittagessen und einem Kennenlern-Spiel haben wir dann die Zelte aufgebaut. Nun hiess es die Mittagshitze abzuwarten. Als dann ein paar Wolken aufkamen, konnten wir dann endlich birden gehen. Es ging zu den nur wenigen hundert Meter entfernten Schleienlöchern, wo wir einige Vögel beobachten konnten, beispielsweise junge Zwergdommeln, Nachtreiher und Purpurreiherbabys. Dazu hatte es auch noch zwei Zwergstrandläufer und einen Alpenstrandläufer im Prachtkleid. Es war mega cool, dass wir so nahe an unserem Schlafplatz solch tolle Arten beobachten konnten. Nun machen wir in der Bregenzerachmündung die Abendexkursion mit Arten wie Grün- und Rotschenkel.

Dienstag, 14. Juli
Heute morgen wurden wir von Béla und seiner Musikbox geweckt. Um 06:00 assen wir Früstück. Danach machten wir uns bereit, um auf den rechten Damm zu gehen, wo wir schöne Vogelarten gesehen haben z.B. Rotschenkel, Purpurreiher, Schwarzkopfmöwe, Zwergmöwe, Zwergstrandläufer und Grünschenkel. Da uns Meteo falsche Infos gegeben hat, wurden wir fast von den Fahrrädern gepustet und von einer Wolkenwand überrollt. Als es aufgehört hatte zu winden und wir wieder zuhause waren, gingen die einen im Laden ihre Vorräte auffüllen, während die anderen das Mittagsessen gekocht haben. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit unseren Fahrrädern in die Badi, wo wir uns austoben konnten. Die Abendexkursion führte uns in die Fussacherbucht. Schon auf dem Weg dorthin sahen wir eine Menge Grosser Brachvögel und ein Baumfalke liess sich kurz blicken. Bei der Fussacherbucht angekommen, begrüssten uns viele Limikolen, die sich bei näherem Hinsehen als folgende Arten herausstellten: Bruchwasserläufer, Alpenstrandläufer, Bekassine und Grünschenkel. Ansonsten sahen wir noch einen Seidenreiher, Bartmeisen, Schwarzkopfmöwen, eine Wasserralle, zwei Sillberreiher und noch vieles mehr. Etwas später teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe blieb noch bei der Fussacherbucht, während die anderen zurück gingen und bei den Schleienlöcher Purpurreiher, Zwergdommeln und Waldohreulen schön beobachten konnten. Es war ein sehr cooler Tag.



Mittwoch, 15. Juli
Da es letzte Nacht gewittert hat, sind wir in einer Nacht und Nebelaktion nach drinnen umgezogen. So wurden wir heute Morgen alle zusammen um 6:30 von Linkin Park geweckt. Da die Musik gut angekommen ist, frühstückten wir gleich damit und machten uns dann zum linken Damm auf. Dort angekommen, konnten wir gleich den Unterschied zwischen Fluss- und Sandregenpfeifer lernen, kurz liess sich auch ein Nachtreiher blicken. Anschliessend pilgerten wir zur Lagune, dort konnten wir als erstes kurz einen Rohrschwirl hören und viele Flussseeschwalben beobachten. Darunter befanden sich sogar zwei Trauerseeschwalben. Ausserdem sahen wir: Kormorane, Kampfläufer, Flussuferläufer und Lachmöwen. Wir sahen aber nicht nur Vögel, sondern konnten uns auch an einem aufgeweckten Hermelin und einer Ringelnatter erfreuen. Wir zogen auf dem Damm weiter, machten aber nach kurzer Zeit wieder Halt, denn einige hatten das Glück einen (potentiellen) Sichelstrandläufer zu sehen. Nach einiger Zeit kehrten wir wieder zur Lagune zurück und assen um elf Uhr einen frühen Zmittag. Von dort fuhren wir wieder zu unserem Lagerplatz, wo wir nach einer Mittagsruhe Fussball und andere Spiele spielten. Vor dem Znacht gingen einige noch zu den nahe gelegenen Schleienlöchern und konnten Purpurreiher und Zwergdommel wunderbar beobachten und fotografieren. Da es nach dem feinen Znacht leider wieder mal regnete, spielten wir den ganzen Abend zusammen Spiele.
Donnerstag, 16. Juli
Heute standen wir um 07:30 auf. Um 08:30 begann das Birdrace. Die Gruppe von Cédric, Mischa, Josia und Manuel hat mit 69 Arten gewonnen. Am Nachmittag gingen wir in die Harderbadi. Heute konnten wir sogar auf die Hüpfburg. Nach dem Hüpfen bekamen wir alle ein Glacé. Am Abend fuhren wir in die Bregenzerachmündung und bestellten Pizza für alle. Während wir assen, sahen wir z.B. Bruchwasserläufer und Seidenreiher. Dann mussten wir uns schon auf den Heimweg machen, da heftiger Regen angesagt war. Trocken beim Lagerhaus angekommen, spielten wir Spiele.

Freitag, 17. Juli
Heute war der letzte Tag. Wir haben die Zelte abgebaut, gepackt und die Häuser herausgeputzt. Dann wurde unser Toitoi abgeholt und für uns ging es mit den Velos über die Grenze zurück in die Schweiz.





