Zeichnungs-Exkursion Neeracherried

Diesmal trafen wir uns erst um 9 Uhr am HB Zürich. Von dort aus ging es ins Neeracherried. Das Tolle war, dass wir schon am Morgen in die Hütte (Hide) durften, sonst wäre sie erst ab dem Nachmittag offen.
Dort installierten wir uns mit Ach und Krach, sodass wir alle gut zeichnen konnten. Wir versuchten, die Vögel so schnell und so gut wie möglich zu skizzieren, und merkten: Je weniger Hemmungen man hatte, umso besser wurden die Resultate. Durch den Zeitdruck von 2 Minuten fielen die ersten Vogelskizzen ohne großes Überlegen, und meistens hat die Intuition recht; danach ging es ans Korrigieren der Striche.


Ein beliebtes Motiv war der Graureiher, der sich wunderbar zeigte und stillhielt. Andere Vögel wie Bruchwasserläufer oder Bekassine waren immer sehr nervös und sehr schwer zu skizzieren, dazu noch der Kiebitz, der sich nur ab und zu still zeigte. Hohltauben zogen hinüber, auch Ringeltauben, und die Flussseeschwalbe jagte.
Die Stockenten waren auch immer sehr dankbare Motive. Bei ihnen fiel auf, dass ihr Kopf extrem klein im Verhältnis zum Körper ist , dies waren Proportionen, bei denen alle ein wenig Mühe hatten.
Doch die Freude und die Experimentierfreudigkeit waren riesig. Ganze Blätter wurden gefüllt, sogar mit Wasserfarbe. So bunt wie die Vogelwelt. Doch nach 3 Stunden Vollgas gab es dann Pause nach der ganzen Konzentration und so ging es wieder nach Hause.